Sebastian Mitchell Album Cover

Eindringlich, kraftvoll, intelligent: Das Erstlingswerk des jungen Sebastian Mitchell ist nichts anderes als ein Brett. Mit Leidenschaft und Gespür jongliert er von R’n’B über Rock bis Funk mit allen Genres, die den Soundtrack zum American Way of Living ausmachen – und bleibt dabei ganz er selbst: Manchmal mit Kanten, manchmal mit Witz, immer mit wohl dosierter Power.
Und sein markiger Gesang ist es, der die Sounds zusammenhält, der diesem Album eine ehrliche Note gibt, und der uns die Geschichten, die er erzählt, im Kopf behalten lässt.

Jacko, Eurythmics & Co. – Sebastians Wurzeln in den „Eighties“.

Kurz vor Weihnachten 1988 erblickte Sebastian Mitchell im ostfriesischen Leer das Licht der Welt und wuchs in einem einfachen Umfeld auf, in dem aber die Musik im Allgemeinen und die Sounds der Eighties im Speziellen sehr präsent waren.
Ein Spielzeugmikrofon war bis zur Vorschule Sebastians liebstes Gadget. Es war die große Zeit von Michael Jackson – Sebastian setzte sich akribisch mit Style, Gesang und Tanz des King of Pop auseinander und war auf Kindergeburtstagen und Schulaufführungen als „Mini-Michael“ bald ein gefragter Entertainer.

Lehrjahre.

Sebastians Eltern wurden mehr und mehr auf seine Bühnenambitionen aufmerksam. Sie förderten ihn in seiner künstlerischen Entwicklung mit klassischem Tanzunterricht und Gitarrenstunden. Während Sebastian im Tanzunterricht so manchen Konflikt mit den standardisierten Abläufen – und seiner Tanzlehrerin - ausfocht, zog er in den Gitarrenstunden seinen Mitschülern bald kreativ davon.
Wie den meisten Menschen irgendwann im Leben, fielen dem jungen Sebastian zu dieser Zeit die ersten alten Beatles-Scheiben in die Hand. Plötzlich machte Gitarre Sinn, plötzlich war der Groschen gefallen. Es war an der Zeit, Songs zu schreiben und an einem Traum zu arbeiten.

Welcome on Stage!

Mit der ersten Schülerband ging es dann in den Teenagerjahren gleich steil bergauf: Das Fehlen eines Bassisten wurde mit Schlagfertigkeit und Bühnenpräsenz wettgemacht und die vielen Stunden im Proberaum mit zum Teil bereits großen Auftritten belohnt, etwa bei einem großen Motorradtreffen oder im ZDF-Fernsehgarten.

Eigene Wege.

Wie so oft, sind die ersten gemeinsamen Gehversuche mit einer eigenen Band zwar unersetzbar, aber nicht unbedingt von langer Dauer: Unterschiedliche Perspektiven und verschiedene Geschmäcker setzten auch Sebastians erster Band ein Ende.
Für Sebastian Mitchell bedeutete das, nun wirklich „zuzubeißen“ und das berühmte eigene Ding zu starten.

Erfahrungen. Und Enttäuschungen.

In den folgenden Jahren verdiente sich Sebastian seine Sporen in vielen Hinterhofstudios, bei vielen Produzenten und Musikern – und musste viele menschliche Enttäuschungen wegstecken. „Ich war bei vielen Projekten Songwriter, Sänger, Produzent oder Texter. Und wurde mehr als einmal versetzt, verarscht, beschissen oder erpresst. Dafür habe ich nun so etwas wie ‚Stallgeruch‘ und kann ein Wörtchen mitreden, wie es in der Branche laufen kann“, grinst Sebastian Mitchell alles andere als verbittert.

Der Durchbruch?

Vor allem die Unterstützung seines Vaters war es, die ihn immer wieder zum Durchhalten animierte. „Von nichts kommt eben nichts“, merkt Sebastian Mitchell in seiner beinahe unerschütterlichen Art an.
Am Ende war es 2013 der Münchner Synchronsprecher und Verleger Dirk Meyer von „Der Neue Musikverlag“, der auf Sebastians Musik, seine Präsenz und seine sympathische Art aufmerksam wurde.
„In vielen Stunden haben wir aus Sebastians‘ Fundus an Texten, Songs und Fragmenten die Perlen herausgefischt und sind damit ins Studio“, erzählt uns Dirk Meyer und lacht: „Sebastian spricht immer vom besten Album eines jungen Newcomers aller Zeiten. So wirklich widersprechen mag ich ihm darin nicht. Wann das Debut von Sebastian Mitchell veröffentlicht wird, steht derzeit noch nicht fest. “

Ein echter Name. Ein echter Typ.

Übrigens: „Sebastian Mitchell“ ist nicht nur ein Alter Ego - es ist sein offizieller bürgerlicher Name. „Ich weiß wo ich herkomme. Ich liebe meine Familie und mein Umfeld. Ich stehe mit beiden Beinen fest auf dem Boden und erachte Ehrlichkeit als etwas sehr wichtiges“, betont Sebastian. „Aber ich bin mit amerikanischer Musik groß geworden. Das amerikanische Lebensgefühl ist mir persönlich sehr nah und wichtig. Es inspiriert mich, fordert mich, fasziniert mich. Daher hat es sich für mich konsequent und richtig angefühlt, einen amerikanischen Namen anzunehmen, der mir viel bedeutet und mich nicht nur als Marke, sondern auch als Mensch begleiten wird. Und leicht auszusprechen ist er auch.“

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